objektorientiert

Bei Programmiersprachen handelt es sich um formale Sprachen, die bei der Beschreibung von Computerprogrammen Verwendung finden. Diese sollen die Kommunikation zwischen Mensch und Rechner ermöglichen.

Programmiersprachen - Java, C++ und Co. ©Flickr/schoschie

Im Folgenden erfahren Sie, was es für Arten von Programmiersprachen gibt und wie sie unterschieden werden.

Programmiersprachen

Die Beschreibung, die durch eine Programmiersprache erfolgt, wird auch als Quelltext oder Quellcode bezeichnet. Dieser Quellcode wird in die so genannte Maschinensprache des Rechners übersetzt, damit das jeweilige Programm auf dem Computer ausgeführt werden kann. Die Maschinensprache ist im Gegensatz zu den Hochsprachen bzw. zur Assemblersprache ein für den Menschen schwer zu entziffernder Binärcode.


Java ist eine Programmiersprache, die von Sun Microsystems entwickelt wurde. Es handelt sich dabei um eine objektorientierte Sprache. In der Buchhandlung und dem Internet gibt es diverse Literatur, Bücher und Tutorials, die zum Erlernen des Programms hilfreich sind.

Java @ flickr marcopako

Java schreibt seinen eigenen Code, der in einer speziellen Laufzeitumgebung funktioniert. Dies macht Java plattformunabhängig. Es wird also eine Umgebung geschaffen, die vom Betriebssystem unabhängig ist und Java ausführbar macht. Somit ist Java kompatibel zu Linux, Windows und Solaris. Es läuft im Hintergrund in einer virtuellen Maschine. Diese wird als Betriebssysteme oder als Laufzeitumgebung ausgeführt.


Fortran ist eine objektorientierte Programmiersprache. Sie gilt als eine der ersten höheren Programmiersprachen und wird für numerische Berechnungen eingesetzt.

Fortran @ flickr pscf11

Bereits 1953 wurde Fortran entwickelt und erstmalig in dem dazugehörigen Compiler umgewandelt. Ein Compiler wandelt Quellsprachen, in diesem Fall die Programmiersprache Fortran, in eine Zielsprache um. Fortran wurde seit seiner Einführung 1957 mehrmalig erweitert und neue Versionen wurden veröffentlicht. Eine ähnlich alte Programmiersprache ist Cobol, die sehr wortreich ist und an den normalen Sprachgebrauch angelehnt ist.


Das Ziel dieser auf der Konzeption der Objektorientierung basierenden Programmiermethode ist es, Daten und Funktionen möglichst als ein Objekt einzugrenzen, um Manipulationen oder auch die versehentliche Beeinflussung durch Fremdobjekte von außen zu verhindern.

Objektorientierte Programmierung - Evolution der Programmiersprachen © Flickr / dullhunk

Die Verschiedenheit von Programmierstilen fußt hierbei auf der Unterscheidung im für den Stil geltenden Regelsatz, also auf der Frage, gemäß welcher Vorgaben – zum Beispiel der Syntax, vorhandener Variablen oder Vorgaben zur Einrückung und Leerzeichen – der Quelltext einer Programmiersprache gesetzt wird. Objektorientierte Programmiersprachen verwenden stets einen spezifischen Datentyp: Das Objekt.


Java ist, wie C++ und C# auch, eine objektorientierte Programmiersprache und ein Bestandteil der Java-Technologie der Firma Sun Microsystems.


Java © Flickr / ellecerEntwickelt wurde das plattformunabhängige Java bereits im Jahr 1995 unter Einfluss ähnlicher Programmiersprachen wie C++, C# oder Smalltalk. Alle mit Java geschriebenen Programme werden grundsätzlich in Bytecode übersetzt und laufen dann in der sogenannten Java-Plattform, oder auch Java-Laufzeitumgebung genannt, wo sie von der Java Virtual Machine ausgeführt werden, indem diese die besagten Bytecodes interpretiert.

Die Programmiersprache Java läuft im Prinzip ohne Schwierigkeiten auf jedem Betriebssystem, da für alle Betriebssysteme jeweilige Java Virtual Machines existieren. So hat die Firma Sun beispielsweise eigene Java Virtual Machines für Windows, Linux und Solaris. Apple dagegen hat sich für sein Betriebssystem „Mac OS X“ eine eigene Java Virtual Machine entwickelt und diese zertifizieren lassen.


C# (gesprochen C-Sharp) ist eine objektorientierte „General Purpose Language“, also eine Programmiersprache mit einem weiten Anwendungsfeld. Entwickelt wurde sie vom Softwarehersteller Microsoft.


C# zählt zu den objektorientierten Programmiersprachen, kam im Jahr 2001 auf den Markt und eignet sich sowohl zur Entwicklung sprachunabhängiger .NET- als auch COM-Komponenten. So ist auch hier eine Sprachunterstützung für Delegate und Attribute vorhanden.


Im Folgenden möchte ich euch drei Bücher zur Programmiersprache C++ vorstellen. Ob Literatur für Anfänger, Programmierer mit Basiswissen oder Fortgeschrittene, die Zahl der Publikationen zum Thema Programmieren ist sehr umfangreich.

Literatur zum Programmieren mit C++ ©Flickr/schoschie

Florian Wollenschein: C++ Programmierung für Anfänger

Für Anfänger empfiehlt sich „C++ Programmierung für Anfänger“ von Florian Wollenschein. Dieses Buch ist für Interessierte ohne jegliches Vorwissen in C und C++ gedacht. Es ist leicht verständlich und führt mit Verzicht auf Fachsprache übersichtlich in die Thematik des Programmierens ein.

Kundenrezensionen nach zu urteilen, handelt es sich um ein kleines Highlight im umfangreichen Angebot in diesem Bereich, da das Thema kurz und knapp, aber sehr praxisnah erläutert wird.