Linux auf externe Festplatte speichern: Tipps und Tricks
Wer sein Betriebssystem auf der internen Festplatte nicht ändern, dennoch nicht auf diverse Vorteile von Ubuntu verzichten möchte, der könnte auf die Idee kommen, sich Linux auf eine externe Festplatte oder einen USB Stick zu speichern. Aber ist das so eine gute Idee und was sollte man beachten?
Man kann es sich überlegen, ob man sich einen USB-Stick oder aber eine externe Festplatte sucht, um das Open Source Betriebssystem Linus dort extern zu speichern, allerdings muss man mind. 4GB frei haben, wobei das die Mindestanforderung ist, die bestensfalls weit überschritten werden sollte, damit man auch ordentlich mit Linux arbeiten kann.
Linux auf die externe Festplatte speichern: GRUB auf die Externe
Wirklich anders, als über die CD läuft die Installierung nicht ab, der Bootmanager GRUB 2 wird einfach auf die externe Festplatte installiert. Vorsicht, nach „Installieren“ und „Jetzt installieren“ kann nichts mehr abgebrochen werden, weshalb man genau aufpassen sollte, dass man alles korrekt installiert, also an den richtigen Orten.
Man sollte unbedingt darauf achten, dass man GRUB nicht in den MBR der internen Festplatte speichert, auch wenn das teilweise in den Foren geraten wird, da das dazu führt, dass man nur noch mit der externen Festplatte booten kann! Wie man herausfindet, unter welcher Kennung die interne und die externe Festplatte gelistet sind, der kann das auf opensuse nachlesen, damit es auch nicht aus Versehen passieren kann.
Das muss man übrigens manuell verhindern, da der Installer ansonsten automatisch auf die interne Festplatte installieren würde, ein Test mit der Live-CD ist daher angeraten, um sich bei der Vorgehensweise einen Überblick zu verschaffen.
Hat man GRUB auf die Externe geladen, muss man natürlich über BIOS die Reihenfolge festlegen, unter der gebootet wird, was ab und an bei jedem Neustart der Fall sein kann, nachdem man den USB Anschluss getrennt hat.
Voraussetzungen für Linux
- Die Hardware muss ein Booten von einem USB Medium zulassen
- Unter USB 2.0 sollte man keine Sticks verwenden, da diese zu langsam wären
Nachteile bei Linux auf externem Medium
- Die Internetverbindung kann langsamer sein
- Je nach Qualität des USB Anschlusses kann generell die Arbeitsgeschwindigkeit stark eingeschränkt sein (beobachtet wurde das vor allem beim Schreiben)
Will man Linux auf eine externe Festplatte speichern, sollte man sich vorher informieren, ob der eigene Rechner das auch zulässt, außerdem sollte das externe Medium über genügend Speicherplatz verfügen.
Generell sollte man sich außerdem nur an Ubuntu wagen, wenn man sich einigermaßen mit Computern auskennt, da man ansonsten riskiert, seinen Booter völlig zu ruinieren. Die ganz genaue Schritt für Schritt Anweisung gibt es übrigens auf ubuntuusers.de.
